Home | Legals | Sitemap | KIT

Lehre

Info für Studierende:

 

Wegweiser-Vollstipendium für einen Sprachkurs in San Diego, USA, zu vergeben! Gesucht werden Studierende, die mit Mut zu Richtungswechseln auf der Suche nach dem richtigen Weg sind: https://www.eurocentres.com/de/stipendium-für-orientierungslose

Weitere 2.300 Stipendien für jedermann: www.myStipendium.de

Neues Stipendienprogramm: Spar-Stipendium: https://www.sparheld.de/stipendium

 

Biologisches Kolloquium Programm Wintersemester 2017/18  pdf  

 

 

Jeweils im Sommersemester

Modul BA05

Zeitplan und weitere Infos auf der offiziellen Lehreseite der Biologie

 

Literatur zum Kreuzungsversuch: pdf Molekularbiologie der Sporenträgerbildung

 

Kreuzung A. nidulanspdf

 

Vorlesung Modul BA05 Proteinreinigung: pdf

 

Schnupperpraktikum

Im Schnupperpraktikum in unserer Gruppe werden Sie in laufende Projekte aus der aktuellen Forschung eingebunden. Sie werden gemeinsam mit einem Doktoranden/din arbeiten und dadurch an die jeweilige Fragestellung und die verwendeten Methoden herangeführt. In der Regel werden Sie ein kleines eigenes Projekt verfolgen können, das eng an das Doktorandenprojekt gebunden ist. Bei der Vergabe der Plätze können wir individuelle Vorlieben berücksichtigen. Wenn sich jemand für Signalkaskaden und eukaryotische Entwicklungsbiologie interessiert, bietet sich die Arbeit an der Lichtsteuerung der Entwicklung von A. nidulans an. Wenn sich jemand für moderne mikroskopische Methoden, wie Fluoreszenz- und Confokalmikroskopie oder auch "Super resolution microscopy" begeistert, sollte er in ein zellbiologisches Projekt eingebunden werden. Wer gerne einen Anwendungsaspekt hätte, kann mit Alternaria alternata die Mycotoxinbildung untersuchen. In allen Projekten können molekularbiologische Methoden vertieft und erlernt werden. Es handelt sich also nicht um ein klassisches Praktikum, sondern um ein Schnuppern in der Forschung. D.h. auch, dass die Zeit nicht planbar ist.

 

F2-Modul: Zelluläre Mikrobiologie und Nanotechnologie

 

Detailliertes Programm folgt noch.

Wir lernen experimentell verschiedene Aspekte der Zellbiologie kennen. Dazu gehören: Live-cell imaging, super-resolution microscopy, Protein-Protein Interaktionsnachweis mittels Yeast-Two Hybrid, split YFP und Co-IP, sowie die Expression und Reinigung eines Kinesins aus E. coli und den Einsatz in in vitro motility assays.

 

Seminar: Recherche (Kämper, Basse, Gescher, Requena, Fischer)

 

Nach einer Einführung in die Recherchemöglichkeiten und das schnelle und effektive Lesen von wissenschaftlicher Originalliteratur werden wir in Kleingruppen ein Thema erarbeiten, um einen Forschungsantrag zu entwickeln. Der Antrag wird dann von jeder Gruppe in einer Abschlußdiskussion präsentiert und von den Mitstudierenden evaluiert.

 

Klausurtermine gibt es hier.

 

Jeweils im Wintersemester

 

Modul BA-04 Mikrobiologie - Genetik - Molekularbiologie

Vorlesung Mikrobiologie: Mo 8:00 - 9:30 Uhr, Mi 8:00 - 8:45 Uhr

Vorlesung Molekularbiologie: Mo 9:45 - 10:15

Vorlesung Genetik: Do 8:00 - 9:30

Kurs: Dienstags oder Mittwochs nachmittags 13:30 -  18:00 Uhr

 

Skript für den Kurs unter downloads 

 

Klausurtermine gibt es hier.

 

F2-Modul: Eukaryotische Mikrobiologie

Hier ist das Skript für den Kurs: 

 

Themen der begleitenden Vorlesung

  1. Molekularbiologie von Pilzen

  2. Entwicklungsbiologie

  3. Molekularbiologie der Lichtregulation in Pilzen

  4. Circadiane Rhythmik

  5. Sekundärmetabolite - Toxine und Antibiotika

  6. Biotechnologie - Pilze als Cell factories

 

Themen des praktischen Teils
 

 

  1. Diversität von Pilzen: Isolierung und molekulare Charakterisierung

  2. Untersuchung der Lichtabhängigkeit der Sterigmatocystin und Penicillinsynthese in A. nidulans und der Alternariolbildung in Alternaria alternata (Dünnschicht-chromatographie, Hemmhoftest)

  3. Untersuchung der Lichtinduktion eines Gens mittels Reporter

  4. Nachweis der Bindung von Lichtregulatoren an die Promotoren lichtregulierter Gene

 

1. Diversität von Pilzen

Pilze sind in der Natur sehr weit verbreitet und spielen eine wichtige Rolle als Saprophyten, Pathogene und Symbionten. In diesem Teil des Praktikums darf jeder Studierende einen Pilz selbstständig anreichern und charakterisieren. Neben einer klassischen Beschreibung wird genomische DNA isoliert die Art mit molekularen Methoden wie der Sequenzierung der 18 SrRNA oder der ITS Region bestimmt. Diese modernen molekularen systematischen Methoden sind heute in der Diagnostik von Mikroorganismen aber auch zur Beschreibung von Populationen in Habitaten sehr wichtig. Das Spektrum von Pilzen, die angereichert werden können reicht von Phycomyces blakesleanus über Nektarhefen bis zu nematodenfangenden Pilzen. Die Pilze und deren Eigenschaften sollten in einem Abschlußseminar vorgestellt werden.

 

nematode

Nematode trapping fungus. SEM picture (left), the nematode was colored in green. (left, taken from here).

 

2. Untersuchung der Mycotoxin- und Penicillinbiosynthese in A. nidulans und A. alternata

Pilze sind eine reiche Quelle für Sekundärmetabolite. Einige haben großes pharmakologisches andere hohes toxikologisches Potenzial.

  alternaria 1

A. alternata produces melanized multi-cellular spores for dispersal (left, taken from here). Typical appearance of A. alternata colonizing tomato (middle, taken from here) or carrots (right, taken from here)

alternaria 3

Three important mycotoxins of A. alternata are alternariol, alternariol-mono-methyl-ether and altertoxin I (upper row). Thin layer chromatography revealed that alternariol is induced under blue-light coniditions.

 

3. Untersuchung der Lichtinduktion eines Gens mittels Reporter

Viele Prozesse werden durch Licht gesteuert. Dazu gehört z.B. auch die Bildung der Sekundärmetabolite. Um die Lichtinduktion auf molekularer Ebene untersuchen zu können, wurde ein lichtregulierter Promotor mit einem Reportergen fusioniert. Die Technologie der Reportergenkonstruktion soll hier erlernt werden.

The fungal "Eye" - How fungi can sense light

 

light 2   light

It makes a huge difference for a fungus whether it grows inside the soil or is exposed on the surface. The metabolism and development are dramatically changed. We are interested in the question how fungi can "see" light and how light triggers the expression of thousands of genes. Pictures taken from Ann. Rev. Microbiol., 64:585-610.

  

4. Nachweis der Bindung von Lichtregulatoren an die Promotoren lichtregulierter Gene

Pilze besitzen eine Reihe verschiedener Photorezeptoren, für blaues und für rotes Licht. Interessanter Weise ist der Rezeptor für blaues Licht, der ein Flavin als chromophore Gruppe enthält, gleichzeitig ein Transkriptionsfaktor und kann an Promotoren lichtregulierter Gene binden. Damit ist die Signaltransduktion sehr verkürzt. Licht durchdringt die Zelle und gelangt bis zum Zellkern, wo der Photorezeptor das Licht wahrnimmt und direkt Gene steuern kann. Wir haben entdeckt, dass dieser Blaulichtrezeptor mit dem Rotlichtrezeptor Phytochrom interagiert. In diesem Praktikumsteil lernen wir wie Protein-DNA Wechselwirkungen durch Chromatin-Immunpräzipitation untersucht werden können.

 

photoreceptors

Several photoreceptor proteins were discovered in the genome and their function as light sensors shown in A. nidulans. The function of opsin is not yet clear. Taken from Ann. Rev. Microbiol., 64:585-610.

 

Seminar: Vortragstechniken (Fischer-Gescher)

Es werden Artikel aus der aktuellen Forschung der prokaryotischen und eukaryotischen Mikrobiologie vergeben. Jeder Studierende bereitet ein Thema als Vortrag vor. Die Studierenden im Bachelor bekommen einfachere Übersichtsartikel und führen damit in ein Thema ein, das dann durch die Studierenden im Master anhand eines Originalartikels vertieft wird.